Auf der linken Seite des Flusses Maggia, an einem geschützten Standort mit Tal Sichtrichtung, wo sich einerseits einige Gebäude und ein kleines historisches Zentrum befindet, in der Doufourkarte erwähnte “Monti dei Ronchini" und anderseits mit vorwiegend freiem Land und Vegetation auszeichnet.
Was einzelartig und charakteristisch für diese Seite des Landes ist, sind sichtliche und markante bestehende Grenzmauern in verschiedenen Höhen. Diese Mauern bestimmen und qualifizieren die öffentlichen und privaten Räume, was eine erkennbare Thematik auf dieser Seite von Aurigeno ist.
Die beschriebenen Grundstücke befinden sich neben Steinmauern, die den Umriss der Grundfläche der Villa einschränken, in unmittelbarer Nähe des typisch kleinen bäuerlichen Gebäudezentrums, das nach Bergrichtung schaut und das Panorama zeichnet.
Das Projekt findet nach diesem Gesichtspunkt seine Wurzeln und schlägt ein diskretes und erweitertes Gebäude vor. Es zeichnet sich, mehr in Richtung Tal, eine neue “quinta” für die Hauptvilla aus. Das Gebäude steht gegenüber einem Landes-Abhang, was die Entwicklung eines einzelnen Stockwerkes mit Talblick ergibt und die gleiche Höhe der Umschliessung der Mauer findet.
Talaufwärts zeichnet das Gebäude einen Privatplatz der Begegnung und Gemeinschaft aus. Das entworfene Gebäude ist das Ereignis, das sich an den bestehenden Elementen des Hangs orientiert. Aus diesem Grund werden Stahlbeton für die externen Fassaden, als Anlehnung an die Steinmauer, Eichenholz für die Gebäudehülle, Fensterrahmen und Verdunkelungen vorgeschlagen.